In 80 Tagen um die Welt – ein Klassiker auf der Bühne von Gladbeck

In 80 Tagen um die Welt ist mehr als eine Abenteuergeschichte – es ist ein Gedankenspiel über Zeit, Fortschritt und die Illusion der vollständigen Kontrolle. Am 25. März um 19:30 Uhr kommt der Stoff als moderne Theaterfassung in die Mathias-Jakobs-Stadthalle. Die Ankündigungen verweisen auf Tempo, körperliche Präsenz und akrobatische Elemente. Gesichert ist damit: Diese Inszenierung will nicht illustrieren, sondern verdichten – und den Klassiker in die Gegenwart holen. 🙂

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Infobox

  • Titel: In 80 Tagen um die Welt
  • Datum / Uhrzeit: 25. März, 19:30 Uhr
  • Ort: Mathias-Jakobs-Stadthalle Gladbeck
  • Stoff: Weltliteraturklassiker von Jules Verne (1873)
  • Inszenierung: zeitgenössisch, bewegungsreich

Inhaltsverzeichnis

  1. Ein Stoff, der nie stehen bleibt
  2. In 80 Tagen um die Welt: Reise, Zeit und Kontrolle
  3. Vom Roman zur Bühne: Erzählen mit Tempo und Körper
  4. Was Zuschauer erwartet – und was offenbleibt
  5. Tickets & Planung: praktische Hinweise
  6. Fazit: Warum sich der Theaterabend lohnt

Ein Stoff, der nie stehen bleibt

Als Jules Verne seinen Roman 1873 veröffentlichte, veränderten Dampfschiffe, Eisenbahnen und Telegraphen das Zeitgefühl. Entfernungen schrumpften, Fahrpläne versprachen Ordnung. In 80 Tagen um die Welt übersetzte diese Euphorie in eine Wette: Die Welt ist berechenbar – wenn man nur exakt genug plant. Dass der Stoff bis heute adaptiert wird, erklärt sich aus seiner Klarheit. Er erzählt Spannung und stellt Fragen, die nicht altern.

In 80 Tagen um die Welt: Reise, Zeit und Kontrolle

Die Handlung ist bekannt: Phileas Fogg wettet, die Erde in 80 Tagen zu umrunden. Doch unter dem Abenteuer liegt ein präzises Zeitmodell. Minuten entscheiden, Anschlüsse kippen, Verzögerungen kosten alles.

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Ein Schlüssel liegt im Zeitparadox am Ende. Fogg glaubt zu verlieren – und gewinnt, weil er die Erde ostwärts umrundet und die Datumsgrenze überschreitet. Das ist physikalisch korrekt, kein Trick. Auf der Bühne wird dieser Moment oft zum Innehalten: Zeit ist relativ – abhängig vom Standpunkt. Genau hier entfaltet In 80 Tagen um die Welt seine gedankliche Tiefe.

Vom Roman zur Bühne: Erzählen mit Tempo und Körper

Eine Weltreise lässt sich auf der Bühne kaum realistisch abbilden. Moderne Inszenierungen wählen daher Andeutung statt Abbildung. Bewegung ersetzt Kulissen, Rhythmus ersetzt Ortswechsel.

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Die Gladbecker Ankündigung nennt Akrobatik und hohes Tempo. Das passt zu einem verbreiteten Theateransatz: Körperliche Präzision erzeugt Bilder im Kopf. Ein Sprung markiert den Ozean, ein Lauf die Zugfahrt. Entscheidend ist die Balance zwischen Geschwindigkeit und Ruhe. Ob und wie diese Balance konkret umgesetzt wird, lässt sich vorab nicht abschließend verifizieren – detaillierte Regie- oder Besetzungsangaben liegen derzeit nicht öffentlich vor.

Was Zuschauer erwartet – und was offenbleibt

Gesichert sind Ort, Datum und Uhrzeit sowie der Anspruch einer zeitgemäßen, bewegungsreichen Lesart. Offen bleiben typische Planungsfragen: Dauer, Pause, Einlass, Altersfreigabe. Bei anderen Produktionen werden diese Angaben häufig gemacht; für den Gladbecker Termin sind sie aktuell nicht belastbar belegt. Wer Planungssicherheit braucht, sollte direkt beim Veranstalter oder an der Stadthallenkasse nachfragen.

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Tickets & Planung: praktische Hinweise

Tickets sind über offizielle Vorverkaufsstellen und online unter ticketverkauf.gladbeck erhältlich. Aus Verbrauchersicht empfiehlt es sich, diese Wege zu nutzen. Öffentliche Stellen und Verbraucherzentralen weisen seit Jahren auf Risiken des Ticket-Zweitmarkts hin (z. B. hohe Zusatzgebühren, unklare Verkäuferrollen). Tipp: Vor dem Kauf prüfen, ob Print-at-Home, Abholung oder Abendkasse gewünscht ist – und Belege aufbewahren.

Fazit: Warum sich der Theaterabend lohnt

In 80 Tagen um die Welt funktioniert auf der Bühne, weil der Stoff zwei Ebenen verbindet: Tempo als Erlebnis und Zeit als Denkfigur. In einer beschleunigten Gegenwart wirkt diese Kombination überraschend aktuell. Der Abend in der Mathias-Jakobs-Stadthalle verspricht Unterhaltung und Reflexion – ohne museale Schwere. Wer sich darauf einlässt, verlässt den Saal oft mit einem geschärften Blick auf das eigene Zeitgefühl.

In 80 Tagen um die Welt – ein Klassiker auf der Bühne von Gladbeck
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